2013.....Rückblicke

Dieses Jahr war wirklich ereignisreich für mich. Daher gibt es heute mal was ganz ohne Essen von mir.

Angefangen damit, dass ich mit meinem Mann im April einen unvergesslichen Urlaub in meinem absolutem Traumland machen durfte. Schottland. Alle die mich gut kennen, wissen wie vernarrt ich in dieses Land bin. Für mich war es dieses Jahr der Dritte Besuch, aber der Erste in den Highlands. Wir waren zwar nur eine Woche da, haben aber in dieser Zeit so verdammt viel sehen können. In dieser Woche haben wir gut und gerne mit unsrem Mietwagen 2400 km gemacht. Der Nachteil....ich will wieder zurück. Und ich habe viel zu viele Fotos gemacht. Aber leider kann kein Foto wirklich wiedergeben, wie wunderschön es dort wirklich ist. Egal, ob im strahlenden Sonnenschein oder im strömenden Regen. Und wir hatten bis auf einen Tag auf Skye eigentlich wirklich gutes Wetter. Zwischendurch ein wenig regen, aber der war nicht der Rede wert.

Im Mai haben wir eigentlich eher durch Zufall im Radio gehört, dass Pink im Ruhrgebiet ist. Fixe Idee von uns....Karten kaufen....tja Essig. Alles restlos ausverkauft oder aber zu so unverschämten Preisen,dass man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Eigentlich hatte ich das Konzert schon abgehakt, aber ich konnte es ja nicht lassen und habe im Internet geschaut. Und plötzlich waren wirklich zwei Karten wieder verfügbar. Zwar hintereinander. Aber beste Kategorie, Sitzplätze und für mich kleines Wesen vorteilhaft. Freie Sicht direkt auf die Bühne. Keine großen Menschen vor mir. Das ist der pure Luxus.
Bei Pink gibt es auch nur entweder oder. Entweder man mag sie oder man mag sie überhaupt nicht.
 Also davon abgesehen, dass sie mich wirklich schon seit Anfang 2000 begleitet, hat mich dieses Konzert restlos von ihr überzeugt. Was diese Frau da auf der Bühne leistet und dazu noch live singt. Holla die Waldfee. Der Abend war unvergesslich. Auch noch zwei Tage danach. Gott, hatte ich ein Ohrensausen. 


Der Monat verging und im Juni hatten wir spontan entschieden nach einer Ewigkeit doch auch mal heiraten zu wollen. Ich kann euch sagen, wenn ihr im Brautmodengeschäft sagt, dass ihr in zwei Monaten heiraten wollt, dann schlagen die Verkäuferinnen die Hände über dem Kopf zusammen. Zwei Monate sind ja viel zu kurz. Die Lieferzeit bei Braut-kleidern beträgt mindestens 5-6 Monate. Gnah. Ich habe aber dann eine ganz liebe Schneiderin gefunden, die mir mein Kleid nach meinen Wünschen geschneidert hat. Zwei Monate planten wir also wirklich alles. Von den Ringen bis zum Fotografen.
Es kam der August und Mitten im Monat haben wir uns im kleinen Kreis endlich getraut. Der Tag war perfekt. Es war zum Glück nicht mehr sooo heiß, wie ein paar Tage zu vor. Das Wetter war trocken. Was wichtig war, denn wir hatten draußen gefeiert. Einfach rund um gelungen. Ich muss mich auch noch einmal bei unserem Fotografen bedanken. Er war so toll an dem Tag und die Fotos sind traumhaft schön geworden.

Und es gab noch viele andere Dinge, die 2013 passiert sind.
Zum einen unser neuer schöner Garten. Leider wurde der Pachtvertrag von unserem Garten nicht verlängert, aber auf den ersten Schock kam dann auch schon der nächste Garten. Besser und schöner als der Alte. Für uns eine Luxusvilla. Fließend Wasser, Strom und sogar eine Toilette. Also kein Vergleich zum alten Garten.
Zu guter Letzt habe ich natürlich meinen Blog gestartet. Und im neuen Jahr gibt es dann auch ein tolles, neues Blogdesign von meinem kleinen Bruder. Hach, ich freue mich schon drauf. Und wer weiß, was uns 2014 noch so bringen wird.



In diesem Sinne wünsche ich Euch ein ganz tolles Silvester und einen guten Start ins Jahr 2014!

Selleriesuppe mit Oliven-Trüffelöl

Ich hoffe, ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut überstanden?
Unser Weihnachten war wirklich ein Schlemmergelage. Bei der Schwägerin gab es Wildgulasch, dazu Spätzle, Rotkohl und sehr leckere Rotweinbirnen. 
Bei den Schwiegereltern traditionell wie jedes Jahr Rinderrouladen und diesmal dazu Frikadellen und Kartoffelsalat.  Natürlich war auch reichlich Kuchen, Torten und Plätzchen vertreten.
Und zu guter Letzt habe ich ja auch noch für mich und meinen Mann gekocht.

Vorspeise: Selleriesuppe mit Oliven-Trüffelöl und Kerbel

Hauptspeise: Rinderfilet im Speckmantel mit Rotweinjus, dazu Pastinakengratin, karamelisierte Honigtomaten und Romanesco

Nachspeise: dunkles Schokoladensoufflé mit Karamellsauce, Himbeermacarons und Weiße Schokomousse mit Cassis

Irgendwie habe ich die Hauptspeise nicht so perfekt anrichten können, daher kein Foto, aber es war traumhaft lecker. Und dafür, dass ich mich das erste Mal an eine Jus getraut habe, ist sie wahrhaftig lecker geworden. So lecker, dass mein Mann den Rest gestern einfach so weggelöffelt hat. Und das muss echt schon was heißen.

Den Anfang mache ich mit der Selleriesuppe


Zutaten:
1kg Knollensellerie, geputzt und gewürfelt
1,25 Liter Gemüsebrühe
3 Zehen junger Knoblauch, halbiert
3 Schalotten, in Scheiben
1EL Butter
200g Sahne
Einige Kerbelblätter
Olivenöl mit weißem Trüffel
Salz
evtl. Pfeffer

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch in der Butter anschwitzen, dann den Sellerie  dazu geben und auch noch einmal kurz anschwitzen. Jetzt mit der Gemüsebrühe aufgießen und wenn alles kocht, die Hitze reduzieren und gut 30 Minuten köcheln lassen. Der Sellerie darf ruhig verkochen, da die Suppe fein püriert wird. 

Ist der Sellerie gar, die Sahne dazu geben und alles mit dem Pürierstab durcharbeiten. Wer die Suppe noch feiner möchte, gibt sie noch durch ein Sieb. So sind dann wirklich alle Fasern und Stücke draußen. Wenn euch die Suppe noch zu dick ist, könnt ihr ruhig noch etwas Gemüsebrühe hinein geben. Jetzt noch einmal abschmecken und ggf. mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Suppe anrichten und mit den Kerbel bestreuen und zu guter Letzt das Öl über die Suppe träufeln. Fertig!

Natürlich dürft ihr das Öl und den Kerbel weglassen. Aber ich finde, dass gibt der Suppe den richtigen Kick. Und wenn mir irgendwer mal gesagt hätte, dass ich auf Trüffel stehe, hätte ich Demjenigen, gelinge gesagt, einen Vogel gezeigt.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Buttercuperie


Schokoladen-Rotwein Gugl

Auch mich hat das Gugl-Fieber gepackt. Ich bin ja schon einige Zeit immer wieder um das Buch mit Backform darum herum geschlichen, konnte mich aber nie entscheiden. Und dann war es doch ein totaler Spontankauf. Ich habe es ehrlich gesagt auch noch nicht bereut, alleine diese tolle Backform für wunderschöne winzige Kuchen ist toll.
Angekündigt hatte ich die Gugl ja schon. Und hier nun das Rezept.

Schokoladen-Rotwein-Gugl


Für 18 Gugl benötigt ihr:

Zutaten:
35g Butter, sehr weich
35g Puderzucker, gesiebt
1 Ei
20g dunkle Kuvertüre
20ml Rotwein, zimmerwarm
2g Zimt, gemahlen
45g Mehl
3g Kakaopulver

Außerdem:
Spritzbeutel

Zubereitung:
Den Ofen auf 210°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
Die Butter mit dem Zucker hellgelb schlagen. Währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und unter die Butter/Zuckermischung rühren. Jetzt den Rotwein und den Zimt dazu geben und verrühren. Mehl mit dem Kakao mischen, in den Teig sieben und unterheben.

Im Buch wird empfohlen die Guglform einzufetten und zu mehlen. Aber mein letzter Versuch ohne beides ging sehr gut. Die Gugl ließen sich ohne Probleme aus der Form lösen. Ich werde mir den Arbeitsschritt also weiterhin sparen. Ihr könnt natürlich trotzdem auf Nummer sicher gehen und die Form fetten/mehlen.

Den Teig am Besten mit einem Spritzbeutel in die Backform füllen und auf einem Rost im Backofen auf dem unteren Drittel ca. 10 Minuten backen lassen. Nach der Backzeit heraus nehmen und komplett auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und genießen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit! 



Quelle: Feine Gugl, Süße Backideen für kleine Kuchen* von Chalwa Heigl

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Italienische Meringue

Ich dachte mir, da ich heute wieder Macarons mache, kann ich auch einfach mal ein wenig dokumentieren, wie ich die italienische Meringue herstelle. Es ist total einfach, wenn man ein wenig was beachtet.
Die Herstellung der Macarons habe ich hier erklärt. 


Italienische Meringue Herstellung

Zutaten:
200g Zucker
75g Wasser
80g Eiweiß

Außerdem:
digitales Küchenthermometer oder Zuckerthermometer
Küchenmaschine
kleiner Topf

Zubereitung: 
Italienische Meringue HerstellungDer Eischnee wird mit der Küchenmaschine richtig steif geschlagen. Wenn ihr natürlich keine Maschine habt, geht es auch mit dem Handmixer. Ich durfte damals noch im Hauswirtschaftsunterricht den Eischnee mit der Hand schlagen. Ehrlich, dass mache ich nie wieder!

Während die Küchenmaschine arbeitet, Zucker und Wasser abwiegen. Beides in einem Topf auf den Herd stellen und auf 115°C erhitzen, dabei nicht umrühren.
Nebenbei teste ich auch noch mein neues Thermometer. Ehrlich gesagt, denke ich auch schon darüber nach, mir ein Zuckerthermometer anzuschaffen. Momentan geht es aber mit dem Thermometer auch gut.


Italienische Meringue HerstellungWenn die Temperatur auf 115°C steigt ( das dauert bei mir 10min +/-), die Geschwindigkeit bei der Küchenmaschine wieder hochstellen. Die letzten 5°C dauern bei mir immer ewig, also nicht wundern. Beachtet bitte, dass das Thermometer den Topfboden nicht berührt, sonst wird die Temperatur verfälscht.

   






Italienische Meringue HerstellungIst die Temperatur erreicht, den heißen(!) Zuckersirup sofort in einem dünnen Strahl zum Eischnee gießen, währenddessen die Maschine auf höchster Stufe weiter rühren lassen. Bitte sehr vorsichtig sein und darauf achten, dass es nicht spritzt. der Sirup ist echt höllisch heiß.





  

Italienische Meringue HerstellungJetzt sieht man schon, dass sich die Konsistenz vom Eischnee verändert. Die Maschine etwas runter stellen und gut 10 Minuten weiter rühren lassen, damit die Masse abkühlt und das Eiweiß nicht stockt. Und spätestens hier bewährt sich eine Küchenmaschine, sonst hat man nach 10 Minuten echt einen lahmen Arm vom Mixer halten.








Das war es eigentlich schon.  Jetzt geht's weiter mit den Macarons. Diesmal Himbeer-Schokolade. Ihr könnt natürlich auch ganz klassisch ein Baiser damit herstellen und nach Belieben aufpeppen.

 Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

Buttercuperie

Tomaten-Linsensuppe mit Orange

Nachdem ich am Donnerstag mit meinem Mann die Kochbuchecke in der Bücherei geplündert habe, ging es am Freitag mit einer lieben Freundin ans Blättern. Wir wollten ganz unbedingt ein spontanes Drei-Gänge-Menü auf die Beine stellen. Denn sie kocht genau so gerne wie ich, wenn nicht sogar noch einen Tick mehr.
Nach einer gefühlten Ewigkeit und drölfzig Kochbüchern später ist uns dann eine Linsensuppe mit Tomate und Orange ins Auge gesprungen. 
Erst einmal alles nach Rezept, aber irgendwie war sie uns dann doch zu fade. Woran auch immer das lag. Wir haben sie frei nach Gusto abgewandelt und heraus gekommen ist eine sehr leckere und fruchtige Suppe. 

Tomaten-Linsensuppe

Für 4 Personen als Vorspeise benötigt ihr:
 

Zutaten:
800g Tomaten aus der Dose (im Sommer auch gerne Frische, dann klein schneiden)
100g rote Linsen
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
1EL Butter
Saft von 2 Orangen
300ml Gemüsebrühe
2EL Ingwer, gerieben oder fein gehackt
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Zucker
Chiliflocken

Zubereitung:
Die Zwiebel mit  mit dem Knoblauch in der Butter glasig anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Tomaten und Linsen dazu geben. Alles gut 30 Minuten köcheln lassen. Die Linsen sollten zerfallen. Zum Ende der Garzeit den Orangensaft zur Suppe geben und alles fein pürieren. Jetzt mit dem Ingwer, Salz, Pfeffer, Zucker und Zitrone abschmecken. Wenn alles passt, anrichten und die Chiliflocken über die Suppe streuen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!
Buttercuperie


Abgewandelt von: Linsenlust* von Petra Kolip

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Lecker Schmecker Kaffee-Ricotta-Eis

Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan vom Kaffee. Bietet mir jemand eine Tasse an, lehne ich dankend ab und trinke lieber Tee. Einmal im Monat gibt es dann auch mal die Ausnahme und ich trinke einen riesigen Milchkaffee mit ganz viel Zucker. Auch in sämtlichen Süßspeisen schmeckt mir Kaffee, aber pur.....nääääh niemals. Also bzw. einmal und nie wieder.

Als Abschluss zu einem wirklichen Schlemmertag gab es heute zum Nachtisch ein Kaffee-Eis mit Sahne und einem Rotweingugl (das Rezept dazu wird noch gebloggt habe ich hier gebloggt).

Kaffee-Ricotta-Eis

Für 4 Portionen benötigt ihr:

Zutaten:
125ml sehr sehr starker Kaffee, kalt
250g Ricotta
120g Zucker
4 sehr frische Bio-Eigelbe (aus dem Eiweiß mach ich noch Macarons)
100ml Sahne
1TL Vanilleessenz

Für die Deko:
Karamell
geschlagene Sahne
und alles andere nach Bedarf :-)

Zubereitung:
Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren, so dass die Masse schön hellgelb wird. Den Kaffee in einer anderen Schüssel mit dem Ricotta und der Vanilleessenz glatt rühren. Die Mischung mit der Eigelbmasse verrühren. In einem hohen Becher die Sahne steif schlagen und dann unter die Eismasse heben. Alles in eine Eismaschine geben und gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, gibt die Masse für mindestens 5 Stunden in den Tiefkühlschrank.

Für das Karamell Zucker in einem Topf ohne umrühren erhitzen. Wenn der Zucker goldgelb wird (Vorsicht, sehr, sehr, sehr, sehr heiß!) in beliebige Muster auf ein Backpapier gießen. Wer mag kann da gerne einen Löffel für nutzen (und auch den nicht ablecken, sehr, sehr, sehr heiß und tut echt autsch). Erkalten lassen.
Das Eis mit dem Gugl, der  Sahne und dem Karamell anrichten und genießen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Buttercuperie

Quelle: Süße Eiskreationen*

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Hähnchen mit Wermut und Estragon nach Nigel Slater

Bisher habe ich ehrlich gesagt weder mit Wermuth noch großartig mit Estragon gekocht. Aber wenn Nigel das schon macht, dann muss es ja ganz sicher schmecken.
Ja, es ist wieder Hähnchen und natürlich wieder das beste Fleisch davon. Ausgelöste Schenkel.
Und was soll ich sagen, die Kombi ist wirklich verdammt lecker und die Sauce wurde restlos vernichtet.


Hähnchen mit Wermut und Estragon


Für 4 Personen benötigt ihr:

Zutaten:
4 ausgelöste Hähnchenschenkel
75g Butter
125ml Noilly Prat
2EL Essig (im Buch Estragonessig)
300g Crème Fraîche (im Buch Creme Double)
2 gehäufte EL Estragonblätter, gehackt
Ein Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Beilage:
Kartoffeln, mehlig kochend

Zubereitung:
Das Hähnchen auf beiden Seiten mit Salz und auf der Fleischseite mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. In der Butter das Hähnchen von beiden Seiten anbraten. Die Haut soll schön kross werden. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und bis auf 1EL die Butter aus der Pfanne nehmen. Die Temperatur reduzieren und den Wermut und Essig in die Pfanne geben und etwas einköcheln lassen. Dann die
Crème Fraîche und die Estragonblätter dazu geben umrühren und das Hähnchen mit der Fleischseite in die Sauce legen.15 Minuten leise vor sich hinköcheln lassen, zwischendurch vorsichtig umrühren. Falls die Sauce zu sehr eindickt ein wenig Wermut angießen. Das Hähnchen dann aus der Pfanne nehmen und im Ofen warm stellen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Alles anrichten. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Buttercuperie
P.S.: Hmm, irgendwie sehen sich meine beiden Hähnchengerichte echt ähnlich, aber es hat definitiv total anders geschmeckt :-)
 
Quelle: Real Food* von Nigel Slater 

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Schokibrownies


Wenn mich der Schoki-Jieper packt,fackele ich nicht lange und wühle mich durch die Vorräte oder aber ich stell mich in die Küche und backe. Und wenn es nach meinem Mann geht, könnte das noch viel häufiger sein :-)


Schoko-Brownie

Bei dem Blog "Schätze aus meiner Küche" bin ich fündig geworden. Dort habe ich dieses wirklich absolut schokoladige Schokibrownierezept entdeckt. Ohne Nüsse, einfach der pure Schokoladengenuss. Was ist ganz schön finde, ist dass die Brownies nicht so extrem süß sind. Manchmal habe ich nämlich das dringende Bedürfnis nach was richtig Süßem erst einmal in ein Stück Wurst oder Käse zu beißen.


Für eine 25x25cm
Springform 
Schoko-Brownie
benötigt ihr:

Zutaten:
150g Mehl
30g Kakaopulver
5g Backpulver
¼ TL Salz
300g Zartbitterschokolade, 60%
150g Butter
150g Rohrzucker
5 Eier
150g normaler Zucker
1 TL Vanilleessenz

Für die Deko:
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
50g weiße Kuvertüre, gehackt

Zubereitung:
Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.
 Die Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. Aus Ermangelung einer solchen Springform, meine Schublade quillt eh schon über, nehme ich einen Backrahmen. Den auf das Backblech mit Backpapier setzen und auch da die Ränder einfetten.
Die Schokolade hacken und mit der Butter zusammen über einem Wasserbad schmelzen. Hier muss man nicht so dolle auf die Temperatur achten, die Schoki kommt in den Teig. Wenn beides geschmolzen ist, kurz ein wenig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Den Zucker und die Vanilleessenz in die Schoki geben und miteinander verrühren, dann nach und nach die Eier gut unterrühren. Zu guter Letzt die Mischung mit dem Mehl durchsieben und auf einmal in den Teig geben und nur kurz unterheben, so dass sich alles vermischt. Den Teig in den Backrahmen geben und 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Dann auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Schoko-Brownie
Für die Deko erst die Zartbitterkuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und komplett auf dem Brownie verteilen. Wem die Schicht zu dick ist, reduziert die Schokoladenmenge auf 100g. Direkt im Anschluss die weiße Kuvertüre schmelzen und mit einem Spritzbeutel in Gitterlinien auf der noch flüssigen Kuvertüre verteilen. Wenn die Kuvertüre fest geworden ist, in gleichgroße Stücke zerteilen und drüber herfallen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!


Dunja

Quelle: Schokobrownies von "Schätze aus meiner Küche"

Geschmortes Hähnchen mit Chicorée und Crème Fraîche nach Nigel Slater

Ich muss mal ein wenig mit dem Vorurteil aufräumen, dass die britische Küche nur aus fettigen Fish&Chips mit viel Essig besteht und die Briten nicht kochen können. Obwohl ich dieses Jahr in Ullapool wirklich so dermaßen leckere Fish&Chips essen durfte....sabber....
Zurück zum Thema. Es gibt in Großbritannien einige wirklich gute Köche/Kochbuchautoren/Fernsehköche. Einer von denen ist Nigel Slater. Ich liebe seine Rezepte einfach. Er kocht ohne viel Schischi und die Rezepte sind schlicht und ergreifend einfach (lecker). Eigentlich brauche ich nur irgendeine Seite aus dem Kochbuch aufschlagen und ich bin mir sicher, dass ich es nachkochen werde.
Diesmal gibt es Hähnchen. Momentan stehe ich so auf ausgelöste Hähnchenschenkel vom Geflügelhändler meines Vertrauens. Sein Stand kann noch so voll sein, er löst mir die Hähnchenschenkel trotzdem aus. Es gibt für mich kein besseres Fleisch vom Huhn.


Geschmortes Hähnchen


Für 3 Personen benötigt ihr:

Zutaten:
3 ausgelöste Hähnchenschenkel
2 TL Erdnussöl
30g Butter
3 Chicorée, der Länge nach halbiert
2 TL Rohrzucker
3 Schalotten, fein gewürfelt
1 Zitrone, den Saft davon
125ml halbtrockenen Weißwein
200g Crème Fraîche
1 Handvoll Petersilie, gehackt
Salz
Pfeffer

Beilage:
Kartoffeln, mehlig kochend 

Zubereitung:
Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Erdnussöl mit der Butter in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, die Hähnchenteile (in zwei Etappen, falls nötig) anbraten, so dass sie von beiden Seiten schön braun sind Nicht zu häufig wenden, dann werden sie auch schön braun. Jetzt das Hähnchen raus nehmen und zur Seite stellen. 
Den Chicorée jetzt in die Pfanne geben und mit dem Zucker, Salz, Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze karamelisieren lassen. 

Schalotten, Zitronensaft und Weißwein dazu geben. Die Hitze reduzieren und für 10 Minuten köcheln lassen, so dass der Weißwein und der Zitronensaft ein wenig einreduzieren können. Nun die Crème Fraîche unterrühren und erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und für ½ Stunde in den Ofen tun.
Nach der ½ Stunde das Hähnchen dazu geben und noch einmal zugedeckt für 30 Minuten im Ofen lassen. 

Das Hähnchen und den Chicorée aus der Sauce heben und auf eine Servierplatte in den warmen Ofen stellen. 
Die Hälfte der Petersilie zur Sauce geben und bei mittlerer Hitze so lange einköcheln lassen, bis euch die Konsistenz gefällt. Bei mir waren es so ca. 5 Minuten. Nun die restliche Petersilie hinzufügen, kurz kochen lassen und noch einmal abschmecken. Hähnchen mit Chicorée, Kartoffeln und Sauce anrichten. Fertig!

Geschmortes Hähnchen

 
Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Dunja


P.S.: Leider bekommt man dieses Buch nicht mehr in deutsch, außer zu so dermaßen überteuerten Preisen, dass man nur den Kopf schütteln kann. Falls irgendwer dieses Buch ganz unbedingt los werden will, ich nehme es gerne ;-) 

P.P.S.: Verzeiht mir die Fotos, irgendwie wollte es in den letzten Tagen mit dem Fotografieren nicht so klappen. Ich hoffe, ich bekomme noch bessere Fotos hin. Dann werden sie auf jeden Fall ersetzt.

Quelle: Real Food* von Nigel Slater

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Balsamico-Schalotten

Ich merke gerade, dass das Wochenende bei mir wirklich zur Blogzeit wird. Wahrscheinlich behalte ich das auch so bei. 
Wir hatten am Wochenende wieder eine volle Hütte und Gäste wollen ja bewirtet werden, nicht wahr? Daher gab es bei uns am Sonntag eine Käseplatte. Dazu gab es selbstgemachte Chutneys, Brot und die Balsamico-Schalotten.


Zutaten:
500g Schalotten (achtet auf eine einheitliche Größe, je kleiner, desto besser)
125ml Balsamicoessig
40g brauner Zucker
2EL Olivenöl

Zubereitung:
Die Schalotten schälen. Wenn man sich das einfacher machen möchte, kann man sie 1 Stunde in Wasser einweichen, so gehen sie deutlich besser zu schälen. Jetzt die Schalotten in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen, so das sie etwas Farbe bekommen. Mit dem Essig ablöschen und den Zucker dazu geben. Die Schalotten müssen mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ist das nicht der Fall einfach mit ein wenig Wasser auffüllen. Gut 15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Anschließend Herd hochstellen und den Essig sirupartig einkochen lassen. Bei mir hat es gut eine ½ Stunde gedauert. Zwischendurch umrühren.
Hat der Essig die gewünschte Konsistenz, können die Schalotten mit dem Sud in ein Schraubglas/Einmachglas umgefüllt werden.

Am Besten bereitet man die Schalotten zwei Tage vorher zu, so dass sie richtig durchziehen können. Kalt stellen und 1 Stunde vor dem Servieren raus holen, damit sie Zimmertemperatur haben. Fertig!

Beim nächsten Mal nehme ich auf jeden Fall Perlzwiebeln. Und den Essig nicht weg tun, wenn die Schalotten alle sind, man kann ihn verdammt gut zum Dippen von Brot nehmen oder für ein Salatdressig.

Käseplatte


Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Dunja





Obazda freestyle

Laut Wikipedia kann man auch Obatzter oder Obatzda dazu sagen. Aber egal, wie man es nennt, es ist lecker!
Auf die Idee für dieses Rezept hat mich eine Freundin gebracht.
Wieso kein original Obazda, sondern frei Schnauze? Ganz einfach, ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und nie haben sie mir 100%ig zugesagt.
Auch wenn das Rezept nicht den vielen Originalen, die im Netz herum geistern entspricht, tut es dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch. Und ob man nun zusätzlich Butter, Kümmel oder Weißbier hinein tut, bleibt jedem selbst überlassen.


Obazda


Zutaten:
2 Camembert (á 125g)
200g Frischkäse
2-3 kleine Schalotten, je nach Geschmack ( alternativ ½ Bund Frühlingszwiebeln)
2 Zehen confierter Knoblauch
½ Bund Schnittlauch ( alternativ TK)
Paprikapulver süß, Menge nach Geschmack
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Den Camembert in kleine Würfel schneiden und mit dem Frischkäse und dem zerdrückten Knoblauch vermengen. Wem die Stücke vom Käse noch zu groß sind, kann die Masse noch mit dem Pürierstab durcharbeiten. Jetzt die fein gewürfelten Schalotten und die Schnittlauchröllchen drunter mischen. 
Mit Paprikapulver, Pfeffer und eventuell Salz nach Belieben abschmecken. Fertig!


Dazu passt gut:
Brezeln
Laugenkonfekt
Radieschen
frische Paprika


Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Unterschrift

Bratapfelcupcakes

Zu viele Äpfel und ich weiß nicht wohin, geschweige denn, was ich damit anstellen soll. Immerhin ist jetzt ein Apfel in den Cupcake gewandert.
Ich experimentiere ja immer noch mit den Cupcakerezepten herum, daher werden die Nächsten garantiert wieder etwas anders.

Bratapfelcupcakes

Für 12 Cupcakes benötigt ihr:

Teig:
150g weiche Butter
140g Rohrzucker
150g Mehl
3 Eier
 ½ Packung Backpulver
1 Apfel, gerieben
1TL Bratapfelgewürz (zu kaufen bei z.B. Madavanilla)

Frosting:
200ml Sahne
200ml Crème Fraîche
2 TL Vanillezucker
1TL Bratapfelgewürz
2EL Apfelkompott (selbst gemacht)
evtl. Puderzucker


Für die Deko:
goldene Zuckerperlen
Bratapfelgewürz
gelbe Zuckersterne

Außerdem:
Spritzbeutel
Lochtülle

Zubereitung:
Backofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen
Die Butter mit dem Zucker und dem Bratapfelgewürz cremig rühren. Dann nach und nach die Eier zur Butter geben. Jetzt mit dem geriebenen Apfel, Mehl, und Backpulver zu einem Teig verrühren.
Nun den Teig in die Muffinsförmchen geben und für gut 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.

Für das Frosting zu erst die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Crème Fraîche mit dem Gewürz und dem Apfelkompott verrühren (aber nicht mit dem Mixer oder dem Schneebesen, sonst wird alles viel zu flüssig, wie man unschwer an meinem Foto erkennt :-)). Die Sahne unter die Crème Fraîche geben. Hier noch einmal abschmecken, ob einem das Frosting süß genug ist. Wenn nicht, einfach mit Puderzucker nachsüßen. Wir mögen es nicht so süß und haben es so gelassen.Durch die Crème Fraîche wird das Frosting außerdem schön frisch.

Wenn die Cupcakes komplett ausgekühlt sind, das Frosting mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle auf die Cupcakes spritzen. Schön dekorieren. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Unterschrift

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