Der erste Schnee in diesem Jahr...nur nicht bei uns

Da ich die letzte Woche ziemlich flach lag, mein Magen bis auf selbstgemachte Hühnersuppe nicht viel gesehen hat und meine Küche dadurch kalt geblieben ist, gibt es diesmal einfach ein paar tolle Schneefotos.

Mein Mann hat mich am letzten Sonntag nach Winterberg entführt. Für alle, die es nicht kennen,das liegt im Sauerland und wir fahren nur knapp eine Stunde dahin. Und dann befindet man sich in einer komplett anderen Welt.


Viele fangen sich an zu beschweren, wenn es nur ein wenig schneit und auf den Straßen das Chaos ausbricht, so als käme der Winter ganz plötzlich. Aber ehrlich gesagt, wir haben nun mal Winter. Und ein Winter ohne Schnee ist für mich nur ein etwas kalter Herbst. Im letzten Jahr hatten wir an zwei Tagen vielleicht 2cm Schnee bzw. eher Schneematsch. Ich vermisse den Schnee einfach total.


Für mich gibt es nichts nichts Schöneres, als ein Spaziergang im Schnee und anschließend eine gute Tasse Tee. Natürlich nur im Winter.
Ist es nicht herrlich, wenn der Schnee unter den Schuhen knartscht und man durch eine gepuderte Winterlandschaft spaziert? Es war so still, dass ich sogar die Flügelschläge einer Krähe hören konnte. Man hat einfach nichts gehört. Einfach die pure Stille. Schnee ist doch schon etwas ganz Besonderes und macht etwas ganz Besonderes mit der Welt.


Es wird diesen "Winter" auf jeden Fall noch einen Ausflug nach Winterberg geben.

P.S.: Spätestens an Wochenende wird auch sicher wieder was Essbares gebloggt. 

Eggs Benedict - oder wie behalte ich meine Weihnachtspfunde

Einmal im Jahr müssen wir einfach maßlos zum Frühstück sündigen. Das geht gar nicht anders.
Über die Eggs Benedict bin ich eigentlich auf Zufall gestoßen. Und zwar in meinem zweiten Schottlandurlaub 2011. Wir hatten standesgemäß natürlich ein schottisches Frühstück, was für mich, als notorische Brot und Brötchenesserin eh schon eine Sünde ist. Aber auf der Karte standen auch die besagten Eier. Wir hatten uns beide nicht getraut, sie auch noch zu bestellen, denn vom schottischen Frühstück wird man auch schon  leicht komatös. Aber wieder Zuhause musste ich doch echt mal recherchieren. Und was soll ich sagen? Leckaaaaaa. Auch wenn es schon beim bloßen Anschauen fast gänzlich auf die Hüften wandert.


Für 4 Eier benötigt ihr:

Zutaten:
4 Eier, sehr frisch
125 g Bacon (alternativ Kochschinken)
2 Toastis (im Original englische Muffins)
Ca. 100ml Sauce Hollandaise 
Salz
Pfeffer

Außerdem:
Essig
Gartenkresse, nach Bedarf

Zubereitung:
Den Ofen auf ca. 60°C vorheizen, zum Warmhalten des Bacons und der Toastis. Die Sauce Hollandaise langsam erwärmen. In einem großen Topf reichlich Wasser mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit die Baconscheiben halbieren und in einer Pfanne knusprig auslassen, im Ofen warm stellen. Wenn das erledigt ist, in der selben Pfanne die halbierten Toastis von beiden Seiten rösten und diese ebenfalls warm stellen. 

Jetzt kommt das Knifflige für mich. Eier pochieren. Vielleicht habt ihr ja noch eine andere Methode, aber ich komme mit der beschriebenen Methode ganz gut klar, Na, bevor ich wieder ausschweife, fange ich mal an.
Die Eier alle einzeln in kleine Tassen aufschlagen und aufpassen, dass das Eigelb nicht beschädigt wird. Nun das leicht siedende Wasser umrühren, so dass ein Wirbel entsteht und das Ei vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. So mit den anderen Eiern auch verfahren. Nun 4 Minuten kochen lassen und im Anschluss kurz abschrecken und vorsichtig abtropfen lassen. 

Das Anrichten geht dann allerdings wieder flott. Die Toastis mit dem Speck belegen und darauf je ein Ei geben, dann mit der Sauce Hollandaise und der Kresse anrichten und wer mag, kann noch ein wenig Salz und Pfeffer darüber geben. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!





Rote Bete Quiche mit Ziegenfrischkäse und Thymian

Manchmal bin ich viel zu bequem Teig selbst zu machen und alles was ausgerollt werden will, treibt mich schier in den Wahnsinn. Und dann greife ich, Schande über mein Haupt, auf fertige Teige zurück. Ja, nicht ganz ideal, aber der innere Schweinehund siegt nach einem langen Tag. 

Ich habe festgestellt, dass man den Teig auf jeden Fall vorher ca. 5 Minuten  blindbackt. Dann ist der Boden auch nicht so lätschig. Bei mir war er nämlich noch relativ weich. Für mich okay, für meinen Mann kann es nicht knusprig genug sein.

Mit dieser leckeren Quiche wollte ich auch endlich mal meine neue Tarteform* einweihen. Für zwei Personen finde ich die Größe echt ideal. Es bleibt auf jeden Fall kaum etwas übrig, wenn überhaupt...

Rote Bete Quiche mit Ziegenfrischkäse


Für eine 35x12cm Tarteform benötigt ihr:

Zutaten:
350g Rote Bete, vorgekocht
200g Crème Fraîche
2 Zehen confierter Knoblauch, zerdrückt
125g Ziegenfrischkäse
1Ei
Salz
Pfeffer
3 Zweige Thymian, davon die Blätter
Olivenöl
1 Rolle Flammkuchenteig (ich stelle euch natürlich frei, ob ihr den Teig selber machen wollt oder nicht)

Außerdem:
Erbsen, getrocknet (zum Blindbacken)

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Ich traue mich ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, das Vorheizen wegzulassen. Aber vielleicht kommt es noch.
Ist der Ofen auf Temperatur, den Teig in die Tarteform geben, Backpapier rein legen und die getrockneten Erbsen drauf verteilen. Ca. 5 Minuten im Ofen vorbacken. In der Zwischenzeit Crème Fraîche, Knoblauch, Ei, Thymian  und den Ziegenfrischkäse miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Rote Bete in dünne Scheiben hobeln. 

Ist der Teig vorgebacken, die Ziegenkäsemischung vorsichtig in die Tarteform gießen. Im Anschluss die Rote Bete auf der Mischung verteilen. Jetzt noch ein wenig Olivenöl darüber träufeln, damit die Bete nicht austrocknet. Alles für 20-25min auf mittlerer Schiene backen. Zum Schluss noch ein wenig Salz und Pfeffer drüber und Fertig! 

Und wenn mir jetzt noch wer verraten könnte, wie ich die Tarte heile aus der Form mit Hebeboden bekomme, wäre ich sehr dankbar. Irgendwie ist das hier noch ein riesiges Gefuddel. Wahrscheinlich ist es mal wieder total simpel und ich denke um viel zu viele Ecken :-)

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!
Buttercuperie
*Affiliatelink

Risotto mit Black Fungus

Eigentlich würde ich ja fast sagen, das gehört zur schnellen Küche, aber durch das Einweichen der Pilze nimmt es doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch. Ehrlich gesagt kannte ich sie bisher nur vom Chinesen um die Ecke, aber der Ehemann war jagen und hat sie mit nach Hause gebracht. Nach anfänglicher Ratlosigkeit sind die Pilze dann einfach in ein Risotto gewandert.

Ich bin ja eh ein Fan von Risotto aller Art und dazu am liebsten ein Stück Fisch. Von daher wurde es jetzt einfach mal ausprobiert. Asiat trifft auf Italiener. Ansonsten ist es ein klassisches Risotto geworden.

Risotto mit Black Fungus

Für 2-3 Personen benötigt ihr:

Zutaten:
250g Risottoreis
ca. 1 Liter Gemüserühe
100ml Weißwein, halbtrocken
25g getrocknete Black Fungus (auch Mu Err Pilze oder Judasohr genannt)
1 französische Zwiebel, fein gewürfelt (alternativ Schalotten)
1 Zehe confierter Knoblauch (alternativ 1 Zehe junger Knoblauch)
40g Pecorino, gerieben
60g Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Mu Err PilzeDie  Pilze eine Stunde in kaltem Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und sie in mundgerechte Stücke zerteilen.
Jetzt die Brühe erhitzen und auf kleiner Stufe auf dem Herd lassen. In einem anderen Topf die Hälfte der Butter schmelzen und den durchgepressten Knoblauch mit den Zwiebeln anschwitzen, dann den Reis hinzugeben und mit anschwitzen, bis er leicht glasig wird. Mit dem Weißwein ablöschen und die Hitze auf mittlerer Stufe reduzieren. Die Pilze dazu geben und eine große Kelle Brühe in das Risotto gießen und rühren, rühren, rühren bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat und das Spiel wieder von vorne los geht.
Die Zeit kann ich bei mir leider nur so ungefähr schätzen. Es sind ca. 25 Minuten. Ich kontrolliere aber zwischendurch immer wieder, wie das Reiskorn ist. Deswegen habe ich auch nur ca 1 Liter Gemüsebrühe geschrieben.
Hat das Risotto die gewünschte Konsistenz, den geriebenen Pecorino und das Stück Butter unterrühren und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten. Fertig!

Bei uns gab es als Beilage ein Wildlachsfilet und damit das Bild nicht so ganz blass aussieht, oben drauf ein wenig Petersilie.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!


Pasta mit Zwiebeln, Sardellen und Kapern

Schon so lange kein Rezept gebloggt. Momentan komme ich auch so gut wie gar nicht zu kochen. Leider. Aber heute habe ich für Euch ein schnelles Pastarezept. Das kann man auch mal flott nach Feierabend kochen.
Das Rezept stammt aus einem Kochbuch, welches wir zur Hochzeit von der Stadt bekommen haben. Ich bin sehr gespannt, ob die anderen Rezepte auch gut sind.

Im Originalrezept sind die Mengen ein wenig anders, aber wir mögen gerne etwas mehr Sauce an den Nudeln. Von daher hier für 2 Personen mit viel Hunger:-)



Zutaten:
250g Rigatoni
1 Zwiebel, fein gewürfelt
4 Sardellenfilets
3EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone, Abrieb& Saft
1EL Kapern
250ml Gemüsebrühe
½ Bund Petersilie
30g Pecorino
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Das Nudelwasser mit Salz zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und die Sardellen mit der Petersilie zusammen fein hacken. Während die Nudeln kochen, Zwiebeln auf mittlerer Hitze goldgelb anschwitzen, so werden sie schön süß. Das hat bei mir ca. 5-7 Minuten gedauert. Anschließend den Zitronenabrieb, Saft einer ½ Zitrone und die Gemüsebrühe hinzufügen. Die Flüssigkeit etwa auf die Hälfte einreduzieren lassen.

Sind die Nudeln al dente, abgießen und direkt in die Zwiebelmischung geben und vermengen. Dann die Kapern und die gehackten Sardellen mit der Petersilie unterrühren und mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken.Anrichten und mit dem Pecorino bestreuen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!



Das neue Gartenjahr wird eingeläutet

Ehrlich gesagt fühlt sich das Wetter da draußen alles andere als kalt an. Daher waren wir schon Neujahr wieder im Garten unterwegs gewesen. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass wir im Herbst einen Kleingarten übernommen haben. Im Oktober haben wir dann schon angefangen etliche Pflanzen vom alten in den neuen Garten zu setzen. Mit einem Garten umziehen ist wirklich und wahrhaftig ein Kraftakt. Und es sind noch immer Pflanzen umzusetzen. Aber gut, wir haben ja noch ein wenig Zeit.
  
ZierlauchLeider sind die ganzen Frühblüher, die ich gekauft habe, im Herbst liegen geblieben. Und da ich eigentlich wieder viel zu viel gekauft habe, muss ich mich langsam beeilen, damit die 120 Zwiebeln endlich in die Erde kommen.

Wenn das Wetter am Samstag dann mitspielt, werde ich wenigstens die Narzissen und das Allium unter die Erde bringen und hoffen, dass sie tatsächlich pünktlich im Frühjahr/Sommer heraus kommen. Es ist ja nicht so, als würden wir bei jedem Spatenstich irgendwelche Zwiebeln finden, die schon vorher im Garten waren. Jetzt fällt mir auch noch ein, dass ich ja eine Pfingstrose ausgebuddelt hatte und sie immer noch darauf wartet, dass ich sie einpflanze. Wenn sie denn noch lebt.

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