Gedämpfter Würzlachs

Gesagt, getan. Gestern habe ich im Himalaya, ein asiatischer Supermarkt, einen Dampfgarer aus Bambus gekauft und direkt auch heute Mittag eingeweiht. Ehrlich gesagt frage ich mich, wieso ich erst jetzt einen besitze. Aber besser spät als nie. Der Lachs ist auf jeden Fall sehr saftig geworden. 

Das Rezept für den Fisch stammt aus einem meiner Lieblingsbücher. Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch* und natürlich auch saisongerecht aus dem Frühlingsteil. Nebenbei erwähnt, warte ich schon echt ungeduldig auf die bevorstehende Spargelzeit. Ihr auch?
Im nächsten Jahr, wenn alles klappt, dürfen wir sogar eine Woche schon den eigenen Spargel ernten.



Für 4 Personen benötigt Ihr: 

Zutaten:
800g Lachs
1 Bund Radieschen mit Grün
1 Bund Bärlauch
1 Bund Dill
½Bio-Zitrone
3EL körniger Senf (bei mir gab es noch selbstgemachten Senf, der ist jetzt leider alle :-( )
Salz
Pfeffer

Außerdem:
Dampfgarer oder Dämpfeinsatz
Backpapier

Zubereitung:
Den Lachs waschen und eventuell den tranigen, braunen Teil aus der Mitte entfernen. Die Radieschen mit dem Grün ordentlich waschen, dann das Grün zur Seite legen, denn das wird noch gebraucht. Nun ebenfalls den Bärlauch und Dill waschen und abtrocknen. Jetzt mit dem Radieschengrün zusammen im Alleszerkleinerer fein hacken.

Die Zitrone heiß waschen und mit der Schale in dünne Scheiben schneiden und im Anschluss würfeln. Die Radieschen ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Die Hälfte der Kräuter, der Radieschen und der Zitrone auf dem Backpapier verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Lachs darauf legen und mit dem Senf bestreichen und auch hier noch einmal würzen. Jetzt die restlichen Zutaten auf dem Fisch verteilen.

Den Fisch in den Dampfgarer legen und zugedeckt ca. 20 Minuten dämpfen. Wenn ihr, so wie ich, beim Bambusdampfgarer zwei Etagen habt, wechselt bei der Hälfte der Zeit die Etagen aus. Denn unten ist es heißer. Fertig!

Dazu gab es bei uns lecker Kartoffelpüree.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!



Quelle: Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch* von Dagmar von Cramm

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Küchenfrust & Gartenlust

Ich habe ja echt lange nichts mehr gebloggt. Eigentlich war ich dafür am Wochenende auch wirklich fleißig gewesen. Ich habe gekocht und gebacken und stand mit Inbrunst in der Küche. Aber denkste, es kam nix dabei rum. Samstag habe ich den Double Chocolate Cheesecake aus der aktuellen Lecker Backery gebacken. Aber es hat alles nicht so geklappt, wie es klappen sollte. Der Boden war ja noch kein Problem, aber dann fing es damit an, dass ich ein aufgeschlagenes Ei verloren habe. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe ein Ei verloren. Ehrlich gesagt habe ich da echt an meinem Verstand gezweifelt und musste meinen Mann um Hilfe bei der Suche bitten. Das Ei war im Teig und zwar irgendwie in einen Spalt gerutscht und hat sich brav versteckt und sich frecher Weise nicht gemeldet.

Aber gut, dann ging es doch alles. Ich habe den Kuchen brav in Alufolie gewickelt und im Wasserbad im Ofen gebacken. Da ich aber leider keine 22cm Springform habe, habe ich auf die 20er zurück gegriffen und dann einfach die Backzeit erhöht. In der Beschreibung stand, dass die Masse beim Rütteln nur noch leicht wackeln darf. Tja, nach 90 Minuten Backzeit hat die Masse aber immer noch erschreckend stark gewackelt. Aber ich habe den Kuchen dann einfach rausgeholt. Es kann ja nicht noch was schief gehen. Und wieder falsch gedacht. Irgendwie hat die Alufolie nicht dicht gehalten und das Wasser ist doch in die Form gekommen. Den Kater hat es gefreut, lecker Butterwasser.

Immerhin ist der Kuchen über Nacht im Kühlschrank fest geworden, nur der Boden ist durch das Wasser nicht so knusprig wie erhofft. Es ist wahrscheinlich überflüssig zu erwähnen, dass die Karamellsauce auch nicht so geworden ist, wie sie werden sollte oder? Naja, irgendwann habe ich den Kuchen dann doch mal fertig bekommen, nur leider war er optisch nicht schön. Nein, so überhaupt nicht. Aber ein Gutes hat die Sache. Meinem Mann schmeckt es.Ich fand ihn nicht schlecht, aber nochmal so backen? Näh! Beim nächsten Mal werde ich ihn abwandeln. Und dann sieht er auch gut aus. Versprochen!

Der Fisch ist am Sonntag auch alles andere als gut geworden. Ich werde mir auf jeden Fall noch einen Dämpfeinsatz beim Asiaten besorgen und ihn dann noch einmal kochen. Vom Prinzip her ist das Rezept auf jeden Fall sehr lecker.

Und da wir ja am Wochenende auch im Garten nicht untätig waren, gibt es immerhin ein paar Gartenfotos. Bisher sind immerhin die Topinambur in die Erde gewandert. Natürlich brav eingefercht, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Der Spargel wurde auch schon geordert und sollte Ende des Monats hier eintreffen. Da darf der Mann dann wieder buddeln.


Es ist ja auch wieder Bärlauchzeit und da konnte ich es mir nehmen und bin auf Beutezug gegangen. Seit Sonntag zieht Der Bärlauessig vor sich hin. Ich bin schon echt gespannt.
Es wird zwar gerade zur Bärlauchzeit überall gewarnt, aber ich schreibe es auch noch einmal. Bitte sammelt nur Bärlauch, wenn ihr euch zu 100% sicher seid, dass es wirklich Bärlauch ist. Er wird zu oft mit der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen verwechselt. Und das kann unter Umständen tödlich sein.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!



Schokoladenkuchen mit Roter Bete

Noch ist ja eigentlich die totale Schokizeit. Bis auf das letzte Wochenende, da hätte ich eigentlich alles für frische Erdbeeren gegeben. Deswegen heute für euch, wenn auch mit ein wenig Verspätung ein Schokikuchen mit Roter Bete. Gesehen habe ich das Rezept in der neuen Lust auf Genuss. Ab und an kann ich an der Kasse einfach nicht an dieser Zeitschrift vorbei gehen. Meine Mutter hat sie früher auch schon immer gekauft, ich bin also ein wenig vorgeschädigt.
Für den ein oder anderen ist die Kombi wahrscheinlich auf den ersten Blick abschreckend. Ich kann Euch aber sagen, dass der Kuchen kein bisschen nach Roter Bete schmeckt, sondern dadurch einfach nur sehr saftig wird. Probiert ihn einfach aus.




Für eine 20er Springform benötigt Ihr:

Zutaten:
200g Rote Bete, gegart im Beutel
200g Butter
150g Zartbitterschokolade, 70%, gehackt
150g Mehl
100g Mandeln, geschält&gemahlen
180g brauner Zucker
3 Eier
2TL Backpulver
1 Vanilleschote
1 Prise Salz

Außerdem:
150g Zartbitterkuvertüre, gehackt
10g Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern.
Die Schokolade mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen schon mal die Rote Bete pürieren. Mehl mit dem Backpulver vermengen und in eine Schüssel sieben, dann die Mandeln hinzufügen und vermischen. Jetzt die Eier mit Zucker, Vanillemark und 1 Prise Salz sehr schaumig schlagen (die Schote auf jeden Fall aufbewahren und Vanillezucker daraus machen). Anschließend die Schokolade mit der Butter und dann das Rote Bete Püree unterrühren. Zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Den Teig in die Springform füllen  und im vorgeheiztem Backofen im unteren Drittel etwa 1 Stunde backen lassen. Stäbchenprobe machen. Auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. 
Wenn der Kuchen kalt ist, die Kuvertüre mit der Butter über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen und nach Belieben auf dem Kuchen verteilen. Ihr könnt die Butter auch weglassen, die Kuvertüre wird dadurch nur etwas weicher und man kann sie besser schneiden.
Ich habe Die Schoki einfach frei Schnauze runter laufen lassen. Über Nacht fest werden lassen. Aber auf keinen Fall im Kühlschrank, dann wird die Schokolade grau und sehr unansehnlich. Am nächsten Tag ist er schön durchgezogen und kann genossen werden. Fertig!



Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Quelle: Zeitschrift Lust auf Genuss


Jetzt wird es bunt - Möhren Antipasti

Ich habe ja einen leichten Bunttick bei Obst und Gemüse. Je bunter, desto besser. Daher hatte mir meine Kollegin 2kg wunderschöne Möhren mitgebracht. Nicht einfach schlicht orange, nein...sondern auch Lila. Die Sorte kenne ich leider nicht genau, aber es soll sich um eine Urmöhre handeln. Leider hat sie ein wenig bei der Zubereitung von der Farbe eingebüßt, aber ich werde sie auch noch als Rohkost zubereiten. Ich zeig Euch aber mal ein Foto vom letzten Jahr, denn wir haben die Sorte auch regelmäßig im Garten.



Das Rezept ist wirklich einfach und schnell zubereitet. Aber achtet beim Honig darauf, dass ihr einen wirklich Guten nehmt. Bis zum letzten Jahr kannte ich zu meiner Schande nur den aus dem Supermarkt. Zur Hochzeit gab es dann von einem Bekannten ein Glas Honig. Auch wenn er mir eigentlich und ja ich sage wirklich eigentlich, zu süß ist, kann ich diesen Honig pur weglöffeln. Sein Sohn imkert in seiner Freizeit und das Endprodukt kann sich wirklich sehen lassen. Komplett kalt gerührt und mit allen guten Inhaltsstoffen. Da kommt der einfache Supermarkthonig um Längen nicht heran.
Am Besten schmecken mir die Möhren lauwarm. Deswegen auch Antipasti. 



Zutaten:
450g Möhren, geschält
2 Zehen Knoblauch, confiert
1 Bio-Zitrone. Abrieb & Saft
2TL Thymian, gehackt
1TL Honig
Butterschmalz
Salz

Zubereitung:
Die Möhren der Länge nach halbieren und dann vierteln. Ca. 5 Minuten in Salzwasser kochen, bis sie noch leicht Biss haben. Parallel dazu Butterschmalz in der Pfanne schmelzen und den Knoblauch reinpressen. Im Anschluss die Möhren abgießen und nach dem Abtropfen mit dem Thymian zusammen in die Pfanne geben. Kurz durchrühren, dann den Honig dazu geben und alles leicht karamelisieren lassen. Zum Schluss den Abrieb von der Zitrone und Saft von einer ½ Zitrone dazu geben. Mit Salz abschmecken. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Red Velvet Cupcakes mit Nougatfrosting

Das ist schon das zweite Mal, dass ich diese Cupcakes backe. Diesmal ganz ohne Lebensmittelfarbe, daher sollten sie eigentlich eher brown velvet heißen und nicht red velvet. Aber das tut dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch. Denn sie sind wirklich samtig und lecker im Mund.  Eigentlich gehört ein Vanille-Frischkäsefrosting auf den Cupcake, aber diesmal habe ich sie mit einem Nougatfrosting gemacht. Wer einen intensiven Rotton wünscht, gibt zusätzlich noch rote Lebensmittelfarbe in den Teig. Momentan suche ich im Supermarkt noch Rote Bete Pulver, aber ich werde es wohl doch mal online bestellen müssen.

Nicht über die ca. Angabe wundern, denn ich habe zwei verschiedene Formen genommen. Einmal Herzen und einmal das klassische Muffinblech. So sind es bei mir 14 Cupcakes geworden.



Für ca. 12 Cupcakes benötigt ihr:

Cupcakes:
240g Mehl
100g Butter, weich
150g Zucker
2TL Vanillezucker
2 Eier
200g Buttermilch
20g Backkakao
1TL Natron
½TL Backpulver
½TL Salz
1TL Weißweinessig
rote Lebensmittelfarbe, nach Bedarf

Frosting:
200g Sahne
200g Nougat
1 Vanilleschote

Außerdem:
Spritzbeutel mit Sterntülle
Schoki oder Zuckerdeko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter mit dem Zucker und den Eiern richtig schaumig rühren. Das kann so um die 4-5 Minuten dauern.Die Masse muss schön hellgelb sein. Jetzt bis auf Essig und Natron die restlichen Zutaten hinzufügen und weitere 5 Minuten rühren. Den Essig mit dem Natron verrühren und zügig unter den Teig arbeiten. Die Muffinförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen. Im Backofen etwa 20 Minuten backen und zwischendurch die Stäbchenprobe machen. Die Cupcakes im Anschluss vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Frosting vorbereitet. Die Sahne mit dem Nougat und dem Vanillemark auf dem Herd langsam erhitzen, bis das Nougat vollständig gechmolzen ist. Dann die Masse kalt stellen. Wenn sie richtig durchgekühlt ist, wird die Masse kräftig mit dem Mixer aufgeschlagen. Das Frosting nach Belieben auf die Cupakes spritzen und nach Belieben dekorieren. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

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