Rhabarberschichtdessert

Ich habe es Euch ja gesagt, wieder ein Rhabarberrezept. Auch diesmal total Freischnauze. Daher müsst Ihr euch beim Zucker ran tasten. Es kommt darauf an, wie sauer Ihr es mögt. Und Rhabarber ist ja zwischendurch wirklich arg sauer.
Wenn Ihr das Dessert frisch zubereitet, sind die Baisers noch schön knusprig. Steht der Nachtisch etwas, ziehen sie schnell Flüssigkeit.



Zutaten:
200g Sahne
300g griechischer Joghurt
200g Rhabarber, gewaschen
1 Vanilleschote
ca. 150g Zucker
50g - 75g Baisers, grob gehackt
30ml Rhabarbersirup, alternativ mehr Zucker

Zubereitung:
Falls der Rhabarber sehr faserig ist, schälen, dann den Rhabarber in 0,5cm dicke Stücke schneiden und mit etwa 100g Zucker (wie erwähnt, je nachdem, wie süß Ihr es mögt) und dem Sirup zu einem Kompott kochen. Zwischendurch abschmecken, ob es Euch schon süß genug ist. Kompott vollständig auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen und den Joghurt mit dem restlichen Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrühren. Die Sahne unter den Joghurt ziehen. 

Zum Schichten mit dem Rhabarber anfangen, dann die Sahnemasse und die Baisers. Und immer so weiter. Simpel und himmlisch lecker. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!


Spargel Panna Cotta mit Räucherlachstatar

Ab und an muss ja echt ein wenig Schischi in der Küche Einzug halten. Und in diese Rubrik fällt auf jeden Fall diese Panna Cotta. Am letzten Wochenende gab es aber einen guten Anlass. Besuch! Und da ich meine liebe Freundin so selten sehe, musste es etwas Besonderes geben. Nicht, dass ich das Rezept nicht schon vorher ins Auge gefasst hätte oder so...ich brauchte nur einen guten Grund zum Nachkochen. Das Rezept habe ich in diesem Kochbuch* gefunden und für mich ein wenig angepasst. Am besten macht man die Panna Cotta am Vortag, da sie vollständig durchgelieren muss.



Für 4-6 Gläser benötigt Ihr:

Panna Cotta:
150g grünen Spargel
150g weißen Spargel
4 Blatt Gelatine
400g Sahne
Salz
Cayennepfeffer
Limettensaft
2 Prisen Zucker

Tartar:
250g geräucherter Lachs
1 Bund Schnittlauch
Limettenabrieb
Pfeffer

Zubereitung:
Beide Spargelsorten schälen. Den Weißen ganz und beim Grünen nur das untere Drittel. Die holzigen Enden abschneiden und im Anschluss den Spargel in Stücke schneiden. Dann wird die erste Schicht vorbereitet. Dafür 2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen und den grünen Spargel mit 200g Sahne ca. 6 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Spargel pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Püree mit Salz, Cayennepfeffer, Zucker und etwas Limettensaft abschmecken. Die ausgedrückten Gelatineblätter in der heißen Masse auflösen und in die Gläser füllen. Für etwa 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Der weiße Spargel wird genauso zubereitet. Die ausgedrückte Gelatine auch hier wieder in der heißen Masse auflösen und ein wenig abkühlen lassen. Nun die Masse auf die fertige grüne Panna Cotta gießen und für mindestens 1 Stunde oder am besten über Nacht gelieren lassen.

Für das Tartar den Schnittlauch in Röllchen schneiden und den Lachs fein hacken. Lachs mit Schnittlauch und Limettenabrieb  in einer Schüssel vermengen. Mit Pfeffer und eventuell Salz abschmecken.  Das Tartar auf der Panna Cotta anrichten. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!



Quelle: Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag* von Andreas Neubauer & Michael Wissing

*Affiliatelink

Einfache Rhabarbertarte

Zu erst einmal, ich lebe noch. Es ist ja wirklich merklich still im Blog geworden. Gott sei Dank, habe ich jetzt wieder ein paar Rezepte in der Warteschleife. Der Garten macht doch echt arg viel mehr Arbeit als gedacht. Aber wer sitzt bei gutem Wetter auch schon in der Bude, wenn es draußen so schön ist, oder?

Es wird hier in nächster Zeit vermehrt zu Rhabarberrezepten kommen. Die ersten Stangen wurden schon geerntet und verarbeitet. Den Anfang mache ich mit einer einfachen Rhabarbertarte. Bei mir blieb ein wenig Mürbeteig über, daher habe ich meine Keksausstecher einfach mal bemüht und ein paar Mürbeteigplätzchen gemacht. Die gehen ja zur jeden Jahreszeit.



Für eine 35x12cm Tarteform benötigt Ihr:

Mürbeteig:
40g Zucker
80g Butter, kalt
160g Mehl
1 Prise Salz

Füllung:
1 Ei
200g Schichtkäse, alternative Magerquark
75g Zucker
15g Speisestärke
1 Vanilleschote
ca. 200g Rhabarber

Zubereitung:
Für den Mürbeteig die Butter in kleine Würfel schneiden und zügig mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Einpacken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tarteform einfetten und mehlen. Jetzt den Teig passend ausrollen und die Tarteform damit auskleiden.

Für die Füllung alle Zutaten, bis auf den Rhabarber, kurz und gut verrühren, dann auf den Teig geben. Ich habe hier gänzlich auf's Blindbacken verzichtet, ich gehöre ja eh eher zu der ungeduldigen Sorte...
Den Rhabarber säubern und eventuell schälen, falls er sehr faserig ist. dann passend zuschneiden auf die Füllung geben. Die Tarte für etwa 30 Minuten backen. Lauwarm servieren. Dazu passt gut geschlagene Sahne oder Vanilleeis. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!


Fruchtiger Käsekuchen

Ihr fragt Euch sicher, wieso es hier in letzter Zeit so verdammt still ist. Momentan verbringe ich sehr viel Zeit mit meinem Göttergatten im Garten. Es müssen immer noch so knapp 75qm² Gemüsebeet fertig gemacht werden und der ganze andere Kleinfuddel, der halt so anfällt. Holzhackschnitzel verteilen, Split holen...usw...
Trotzdem will ich Euch natürlich nicht ganz auf dem Trockenen lassen und habe heute ein wenig gebacken. Nach dem letzten Käsekuchendesaster wollte ich mich noch einmal an einen anderen Kuchen wagen. Fündig bin ich in der S-Küche von Simone geworden. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Auch weil ich mal wieder viel zu ungeduldig beim Abkühlen war und den Kuchen direkt aus dem Ofen geholt habe. Es ist doch klar, dass er dann zusammenfällt oder? Ich entwickle mich langsam zu einem Backschussel, wenn ich es nicht besser wüsste.



Für eine 20er Springform benötigt Ihr:

Mürbeteig:
120g Mehl
90g Butter, kalt & gewürfelt
30g Zucker
1 Prise Salz

Füllung:
90g Butter, geschmolzen & abgekühlt
150g Zucker
2 Eier Größe L, getrennt
300g Schichtkäse
50g Creme Fraiche
12g Speisestärke
30g Mehl
1TL Vanilleessenz
1 Prise Salz
1 Kaffir-Limette unbehandelt, Abrieb & Saft (alternativ geht auch eine normale Limette)

Topping:
250g Fruchtmark aus Himbeeren & Erdbeeren
evtl. Zucker
3 Blätter Gelatine, weiß

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den Mürbeteig aus den Zutaten zügig einen glatten Teig kneten. Da ich heute zu der ungeduldigen Sorte gehöre, tue ich ihn jetzt schon in eine gefettete und gemehlte Springform. Den Teigrand in der Form ein wenig hochziehen. Eigentlich muss Mürbeteig noch für gut 1 Stunde in den Kühlschrank. Aber wie gesagt, ungeduldig und so...Ihr wisst schon.

Jetzt geht es an die Füllung. Das Eiweiß mit einer Prise Salz fast steif schlagen und nun 50g Zucker langsam hinzufügen. Dabei immer weiter schlagen, bis ein fester Eischnee entstanden ist.

Das Eigelb mit 100g Zucker hell und schaumig aufschlagen. Nun den Schichtkäse, Creme Fraiche, Vanilleessenz, Abrieb, Butter und den Saft einer ½ Limette in den Teig geben und unterrühren. 
Mehl mit der Speisestärke zusammen reinsieben und zügig unterarbeiten. 

Anschließend den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Die Füllung auf den Mürbeteig gießen, verteilen und für gut 1 Stunde im Ofen backen. Obwohl ich den Teig zwei Mal vom Rand gelöst habe, ist der Kuchen oben eingerissen. Es liegt aber wahrscheinlich an meinem Ofen. Zwischendurch kontrollieren, wie braun der Kuchen schon ist. Falls er zu braun wird, einfach mit Alufolie abdecken. Den Kuchen nach der Backzeit im geöffneten Backofen auskühlen lassen. Lasst es nicht verunsichern, wenn er in der Mitte noch wabbelig ist, das legt sich, wenn er kalt ist.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kommt das Topping an die Reihe. Ich habe beim Durchforsten meines Tiefkühlschrankes noch Fruchtmark vom letzten Sommer gefunden. Das durfte dann gleich mal verarbeitet werden. Es gehen natürlich auch einfach TK Beeren oder wenn Saison ist, auch gerne Frische.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen das Fruchtmark im Topf erhitzen und eventuell mit etwas Zucker abschmecken. Ist das Mark warm, die Gelatine ausdrücken und in den Topf geben, so langte rühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Um den Kuchen einen Tortenring legen und das Fruchtmark auf dem Kuchen verteilen. Mindestens 3 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen. Fertig!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!




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